Unter Palmen

Die Bella, die
durch den Sand flaniert,
die Sandalen an der Hand,
von Goldkettchen geziert,
nur von einer
wird sie übertroffen:

von Marie aus Lyon,
mit ihren orientalischen Zügen
und den Augen rundoffen.

„Que sera, sera“
aus der Jukebox,
der genervte Lebensretter
streicht sich über den Kopf.

Die Kinder vergraben sich in
ihre Burgen. Die Zitadellen
weisen ins Imaginäre,
in Träume von
Wüste und Leere.

Da! Die Luxemburgerin
mit Buch! Selbst der Dickwanst
dreht sich um und verliert
sich im Fluch.

Und ihr, Palmen?
Zerzaust steht ihr da
und habt doch
von Sehnsucht,
Ferne und Lust
alles gewusst.

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